| Widerristhöhe: |
58 - 70 cm |
| Gewicht: |
36 - 50 kg |
| Alter: |
10 - 11 Jahre |
| Ursprungsland: |
Italien (Sizilien) |
| Fell: |
Sandfarbig bis rot,
mit oder ohne schwarzer Maske, blau oder schwarz, mit oder ohne
Stromung, weiße Abzeichen an der Brust und an den Füßen. |
| früher: |
Viehtreiber |
| heute: |
Begleit- und
Schutzhund
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| Rassengeschichte: |
| Diese Dogge, eine
Neuschöpfung des alten italienischen Hirtenhundes Cane di
Macellaio. Der Ursprung des Cane Corso liegt in Süditalien, auch in
Sizilien und Norditalien sind diese Hunde vereinzelt anzutreffen. |
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| Allgemeines: |
Der Corso ist eine
klassische Dogge, jedoch ohne die lockere Haut von geographisch
nahestehenden Doggenrassen wie dem Mastino Napolitano. Der Cane
Corso wirkt sehr stark, er besitzt kräftige Knochen, seine Muskeln
sind gut definiert. Er wirkt robust, ist sehr agil. Der Kopf ist
massiv mit breiter Stirn und kräftigem Kiefer. Die relativ straffe
Haut an der Schnauze bewirkt, dass er weniger sabbert als die Doggen
mit schlafferen Lefzen.
Die Brust ist breit und tief angesetzt, die Hinterläufe sind gut
gewinkelt und stark bemuskelt. Der Schwanz wurde auf ein Drittel
seiner natürlichen Länge gekürzt. (in der Schweiz, Österreich
und Deutschland verboten)
Der Hund soll einen gut proportionierten und athletischen Eindruck
machen.
Seine Bewegungen wirken fließend, mühelos und nach vorne strebend.
Die Rasse verlangt eine erfahrene Hand und eine sorgfältige
Sozialisation.
Er vereint Stärke und Mut mit ausgeglichenem Temperament.
Der Cane Corso wird in seiner Heimat hauptsächlich als Schutzhund
verwendet, er ist seiner Familie treu ergeben und erträgt auch
Kinderstreiche mit großer Gelassenheit.
Fremden gegenüber verhält er sich neutral bis misstrauisch, er muss
bereits als Welpe sozialisiert und erzogen werden. Er bellt nur,
wenn wirklich Anlass dafür besteht, durch sein kurzes Fell haart er
kaum.
In Italien werden Schwanz und Ohren traditionsgemäß kupiert. In
der Schweiz, Österreich und Deutschland ist dies aber bereits
verboten.
Der Cane Corso ist ein hervorragender Wachhund, seiner Familie treu
ergeben, misstrauisch gegenüber Fremden.
Er hat einen ausgeprägten Schutztrieb und kann sehr wohl zwischen
Freund und Feind unterscheiden.
Er ist kein Kläffer und bellt nur, wenn wirklich Anlass dafür
besteht. Trotz seiner Größe ist er ein hervorragender
Familienhund. Die Rasse muss gut sozialisiert werden. Er zeigt sich
gut im Umgang mit Kindern, beschützend und doch sanftmütig, ist er
sich der Hilflosigkeit der Kinder stets bewusst. Er besitzt ein
ausgeglichenes Temperament und ist kein Kampfhund!
In Italien arbeiten diese Hunde oft im Rudel. Sie sind nicht übersteigert
aggressiv, stellen sich aber dem Gegner, sollten sie herausgefordert
werden.
Der Cane Corso ist seit November 1996 von der FCI als Rasse
anerkannt.
Der Cane Corso wurde von der SKG (Schweiz. Kynologische
Gesellschaft) und dem Molosser Club Schweiz im Jahr 2000
aufgenommen. |

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