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Die Zukunft...

Der Cane Corso wird sich nur auf diese Weise verbessern:

Übersetzt von Veronica  Stocchetti

Die Aussichten einer Rasse die erschaffen wurde für heute veraltete Arbeiten. Die vierzehnte italienische Rasse erlebt gerade einen phänomenalen Erfolg. Dies brachte sie, seit einigen Jahren, auf den zweiten Platz der italienischen Rassen laut Anzahl gemeldeter Würfe.

All das ist Grund zur Freude aber ebenfalls zur Sorge für die Rasse; eine zu hohe Anzahl an Welpen kitzelt unheilbar die Besitzer "grosser Zuchten" im In- und Ausland ohne Halt zu produzieren und was schlimmer ist: Hunde auf dem Markt zu bringen die meistens nichts mit dem italienischen Cane Corso zu tun haben. Solche Exemplare sieht man leider zu viele auf der Strasse oder schlimmer noch, sie betreten die Ausstellungsringe auch wenn sie vom Cane Corso nur eine "Scheinkopie" im wahrsten Sinne des Wortes darstellen.

Die Verehrer des "Corso" wollen nicht, dass diese wundervolle Rasse zu einer schönen statischern Statuette wird, morphologisch korrekt aber funktionell unnützlich. Der Cane Corso bestand vor seiner offiziellen Anerkennung, in einer Hundepopulation mit gut definierten und bezeichneten Vorrechten, die in den wenigen Zeilen des folgenden Standards von Morsiani perfekt beschrieben sind, der ihn als "Intelligent, ehrlich mutig und leicht erziehbar" bezeichnet.

Die ganze Geschichte der Rasse, die bekanntere und unbekannte, zeigt uns den Cane Corso immer im Dienste des Menschen. Als Helfer bei der Jagd, auf gefährliches Grosswild, auf marderartige Tiere wie Dachs oder der Jagd auf Stachelschweine ist seine Anwesenheit immer unersetzlich gewesen; nicht zu vergessen seine Einsätze in den Kriegszügen der alten Römer. Diese jagdlichen und kriegerischen Aktivitäten waren Gegenstände zahlreicher Abbildungen, die in ganz Italien von Palazzo Te, von Mantova bis zum Palast von Caserta verbreitet waren, ein Beweis der intensiven Verbreitung der Rasse.

Die alten Römer benutzten ihn auch für Spiele, wie sie in dieser Zeit Brauch waren, in den Arenen im Kampf gegen Raubkatzen, Bären oder sogar Gladiatoren zum Vergnügen des Volkes. Seine Aktivität zum Dienste des Menschen äusserte sich auch als Gehilfe in der Zucht von freilebendem Vieh und Schweinen indem er nicht nur schützerische Aufgaben hatte sondern auch als Eintreiber widerspenstigen Viehs oder sogar das Auffinden der Säue auf dem Weidegelände. Er begleitete Fuhrmänner und Metzger auf deren Fahrten um sie von Räubern und Raubtieren zu beschützen die von deren transportierter Beute angetan waren.

Im tiefen Süden wurde er als Beschützer gebraucht (obwohl er auch fälschlicherweise mindernd als Wachhund bezeichnet wurde) der ländlich abgelegenen Bauernhöfen, die Nachts von den Arbeitern verlassen wurden Tieren und Werkzeugen den nötigen Schutz gab. In derselben Zeit wurde er auf barbarische Art für die Hunde-Kämpfe eingesetzt. Der Cane Corso, wie man oben entnimmt, hat seit der Antike immer mit dem Menschen, gemäss seinem Charakter und seiner Fähigkeit, zusammengearbeitet; er war Krieger, Jäger von gefährlichem Wild, Beschützer des Menschen und seiner Besitztümer und er opferte sich auch für das Vergnügen grausamer Menschen.

In der modernen Zeit sind alle diese Aktivitäten zurückgegangen, sei es wegen den Änderungen des Jagdgesetzes, der Entwertung der Viehzucht, der Änderung der landwirtschaftlichen Aktivitäten, das fehlen von Raubtieren und die radikale Änderung der menschlichen Gewohnheiten. Heute würde der Cane Corso, wenn man ihn nur für seine veralteten Arbeiten einsetzte, ohne Arbeit bleiben und er würde einen Niedergang erleben wie er ihn in den Nachkriegszeiten erlebt hat und der in fast dem Aussterben nahe brachte.

Die ehrwürdige Arbeit derer, die sich der Wiederentstehung der Rasse widmeten, nahm auch langfristig gesehen den Gebrauch dieses grossen Molossers in der modernen Zeit in Betracht, der sicherlich nicht als Schosshund vorzuschlagen war. Seit der offiziellen Anerkennung der Rasse hat die SACC die Aufgabe übernommen sie zu wahren und ist bemüht deren gesundheitlichen und charakteristischen Eigenschaften zu schützen mit der Anfrage und dem Erhalt einer Wesensprüfung, trotz grundlegender Auseinandersetzungen. Diese Prüfung ist der Zugang für die Kategorie "Gebrauchshund" die für das Championat, dem CAL 1, nötig ist.

Über die folgenden Auseinandersetzungen der Wahl hinaus, über die Wahrheit des geschichtlichen Momentes, bleibt der Wille einer Charakterkontrolle mit dem Selektiven Zweck die gewürdigt werden soll. Heute spürt man die unaufschiebbare Notwendigkeit einer selektiven Palette mit einer sicheren und durchführbaren Richtung.Alle SACC-Mitglieder sowie Begeisterten der Rasse haben immer die Notwendigkeit hervorgehoben die gute Morphologie mit einer wirkungsvollen Funktionalität zu verbinden.

Wohlwissend, dass die alten Arbeiten die der Cane Corso abdeckte nicht mehr zurückkehren werden, ist es unbedingt unaufschiebbar einen Weg zu finden, der deren Entwicklung unterstützt und die charakteristischen Eigenschaften der Rasse hervorhebt, die ansonsten abgewertet und somit unterbeschäftigt wird. Die Wiedereinführung des spezialisierten Vereins sollte eine Überprüfungsarbeit über den Stand der Rasse und die Durchführung von Vorrichtungen für die selektive Verbesserung erlauben.

Der CAL 1 hat seine Grenzen bewiesen in dem er mit einer rein emotionellen und neurotischen Erwiderung des Hundes privilegierte, ohne minimal auf seine Fähigkeiten hinzudeuten: die Selektive Aussage würde die charakteristischen Fähigkeiten opfern ohne im geringsten die Haltung des Hundes im direkten Kontakt zu betrachten. Bedenkt man, dass jetzt der grösste Teil der Züchter, die eine hohe Erfahrung mit der Rasse haben, sich einig sind die Rasse berechtigt als Arbeitshund zu halten, spürt man die Notwendigkeit eine Prüfung zu bestimmen mit dem Hauptzweck dessen Charakter und Fähigkeiten hervorzuheben.

Wir halten die Ermittlung einer Arbeitsprüfung für unaufschiebbar, wenn möglich von der ENCI schon anerkannt, aus offensichtlichen Gründen mit Schnelligkeit einer Bewilligung und Bestätigung zu erlangen, die die Eigenschaften der Rasse aufwerten möge und die Begabung seiner Fähigkeiten und seines Mutes verbunden mit Aufrichtigkeit und Gleichgewicht. Ein weiterer Schritt, aber in kürzerer Zeit, wird die Bestimmung einer Selektiven Prüfung sein. Schon in Bearbeitung, wie sie bereits bei anderen Rassen der FCI Gruppe 2 besteht, fähig eine selektionierte Population zu erzeugen und damit eine genetische Verbesserung der Rasse. 

Abschliessend möchte die SACC, und sie hat immer dafür gekämpft, einen Cane Corso der im Typ morphologisch dem Standard entspricht, aber vor allem funktional ist,  um weiterhin neben dem Menschen arbeiten zu können.

In der Frühe des 3. Jahrtausends, in dem die traditionellen "Arbeiten" bei denen der italienische Cane Corso gebraucht wurde veraltet sind, können wir abschliessend sagen, dass die Rasse mit allen ihren Eigenschaften und Leistungsfähigkeiten die sie besitzt immer noch zu wenig gebraucht wird. Sich noch zu wenig auf moderne Weise in exzellenten Arbeitsprüfungen beweisen kann. In diesem Sinne möchten und müssen wir mit unverzichtbarer Hilfe und Unterstützung der ENCI zusammenarbeiten.

  Text von Giulio Mazzilli aus "Cani 08/2003"

 

© Elsbeth 2004